Förderung nach dem Digitalpakt in Deutschland

Bitte wählen Sie ein Bundesland für die Förderdetails

Fördermittel beantragen in Bayern

Die rechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung des „DigitalPakts Schule 2019 bis 2024“ im Freistaat sind geschaffen: Die bayerische Förderrichtlinie „digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR) ist in Kraft getreten. Zusammen stellen Bund und Freistaat Bayern über fünf Jahre hinweg eine ‚Digitalisierungsmilliarde‘ für die Infrastrukturförderung an Bayerns Schulen bereit und verschaffen den Sachaufwandsträgern so ein hohes Maß an Planungssicherheit. Alle Anstrengungen sind darauf gerichtet, jeder Schülerin und jedem Schüler in Bayern gerecht zu werden. Daher stehen bei der Planung der IT-Ausstattung und dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht immer pädagogische und didaktische Ziele im Zentrum.

 

Der Bund stellt für den Freistaat im Rahmen des DigitalPakts Schule 778 Mio. Euro bereit. Von diesen Mitteln stehen in Bayern 700 Mio. Euro für schulische und regionale Maßnahmen zur Verfügung, etwa Investitionen in den Ausbau

  • digitaler Klassenzimmer einschließlich Schulhausvernetzung
  • WLAN-Infrastruktur
  • mobiler Endgeräte und digitaler Arbeitsgeräte

Auch die berufsspezifische IT-Ausstattung an berufsqualifizierenden Schulen sowie regionale Investitionsmaßnahmen wie z. B. der Aufbau von Strukturen zur professionellen IT-Administration und Wartung werden mit diesen Mitteln gefördert. Weitere 39 Mio. Euro sind für landesweite Maßnahmen vorgesehen, beispielsweise für die Entwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen. Darüber hinaus sind 39 Mio. Euro für Maßnahmen reserviert, bei denen mehrere Bundesländer zusammenarbeiten, wie etwa bei der Entwicklung eines verschlüsselten und pseudonymisierten Single-Sign-on-Zugangs zu digitalen Anwendungen und Medien für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Hier die Richtlinien herunterladen.

Ja. Der Freistaat Bayern ist bereits 2018 im Rahmen der Umsetzung des Masterplans BAYERN DIGITAL II in die Investitionsförderung der digitalen Bildungsinfrastruktur eingestiegen und hat eigene Landesprogramme auf den Weg gebracht. Das 2018 angekündigte Förderpaket im Gesamtvolumen von 212,5 Mio. € steht den Kommunen nach den Beschlüssen zum Doppelhaushalt 2018/2019 nun wie geplant in der genannten Höhe zur Verfügung und befindet sich derzeit in der Umsetzung.

Ziel der Landesprogramme zum digitalen Klassenzimmer und zur IT-Infrastruktur für integrierte Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen war, den zuständigen kommunalen Sachaufwandsträgern frühzeitig größtmögliche Planungssicherheit und Flexibilität bei der Umsetzung ihrer Investitionsmaßnahmen zu geben. Daher konnten mit nur einer Antragsstellung zum 31.12.2018 die Gesamtmittel bereits frühzeitig in vollem Umfang bewilligt werden. Die Fördersummen waren in den Nachtragshaushalten 2018 mit entsprechenden Verpflichtungsermächtigungen hinterlegt. Mit der vollumfänglichen Bereitstellung der Haushaltsmittel im Doppelhaushalt 2019/2020 können die Sachaufwandsträger dieses Fördervolumen nach Umsetzung der Maßnahmen durch Vorlage ihrer Verwendungsbestätigungen abrufen. Die beantragten Budgets stehen bis zum Ablauf des dritten Kalenderjahres nach Erhalt des Förderbescheids für Vertragsschlüsse zur Verfügung, das Einreichen der Verwendungsbestätigungen und die Mittelauszahlung erfolgen binnen eines weiteren Jahres. Somit werden sich die Landesprogramme regulär über einen Zeitraum bis Ende 2022 erstrecken.

IT-Infrastruktur kann nur dann ihren pädagogischen Nutzen entfalten, wenn sie zuverlässig und dauerhaft funktionsfähig verfügbar ist. Diese notwendigen Aufwendungen sind sogenannte „Sachaufwände“ oder „investive Aufwände“ im Bereich der Digitalisierung. Nach den Bestimmungen des Bayerischen Schulfinanzierungsgesetzes einschließlich der amtlichen Begründungen fällt die Zuständigkeit für die Bereitstellung des Sachaufwands in den Aufgabenbereich der kommunalen und privaten Sachaufwandsträger –an diesem Grundsatz ändern auch der DigitalPakt und die Landesförderprogramme nichts. Für den investiven Teil leisten Bund und Freistaat durch die Förderprogramme jedoch eine erhebliche finanzielle Unterstützung bei der Digitalisierung der Schulen. Zusammen steht in Bayern die angekündigte Digitalisierungsmilliarde für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur bereit. So wird ein abgestimmter und kraftvoller Innovationsimpuls gesetzt.

Zum Sachaufwand gehören die Bereitstellung, Einrichtung, Ausstattung, Bewirtschaftung und Unterhaltung der Schulanlage in einem umfassenden Sinne. Damit sind die Sachaufwandsträger verantwortlich für die Einrichtung und Unterhaltung der IT-Infrastruktur. Gemäß Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land ist bei Antragstellung ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und ITSupport vorzulegen.

Laufende Kosten für Betrieb, Wartung und IT-Support sind im Investitionsförderungsprogramm DigitalPakt Schule nicht förderfähig. Die Sachaufwandsträger beteiligen sich mit mindestens 10 % an Eigenmitteln an den Investitionsmaßnahmen.

Die Verwaltungsvereinbarung „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ zwischen Bund und Ländern ist am 17. Mai 2019 in Kraft getreten und endet nach fünf Jahren am 16. Mai 2024. Die schulischen Investitionsmaßnahmen sind bis zum 31. Dezember 2025 vollständig mit dem Bund abzurechnen. Innerhalb dieses zeitlichen Korridors muss der gesamte Prozessablauf der Förderung dargestellt werden.

Der Vorgabe des DigitalPakts Schule folgend, einen hohen Anteil der Gelder zeitnah durch Bewilligungen zu binden, ist eine erste Antragsphase bis zum 31. Dezember 2021 vorgesehen, in der die Sachaufwandsträger nach bestimmten Vorgaben ihre benannten Maximalbeträge in mehreren Runden durch Vorlage einer Investitions- und Kostenplanung beantragen können. Ggf. verbliebene Restmittel fließen dann in eine zweite Antragsphase und kommen wiederum den Schulen zugute. Nach Erlass der Bewilligungsbescheide schließt sich die Umsetzungsphase durch Markterkundigungen, Ausschreibungen und Vertragsschlüsse an. Dieser so genannte Bewilligungszeitraum reicht bis zur Jahresmitte 2023. Für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen einschließlich Rechnungsstellung und Vorlage des Verwendungsnachweises bei den Regierungen mit der sich anschließenden Prüfung und Mittelauszahlung steht ein weiteres Jahr bis Mitte des Jahres 2024 zu Verfügung. Damit sollen einerseits ausreichende Zeitkorridore für die Umsetzung der Maßnahmen geschaffen und andererseits die zeitlichen Vorgaben aus dem DigitalPakt zum Förder- und Abrechnungszeitraum eingehalten werden.

Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen erhebt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus jährlich Daten zur IT-Ausstattung der Schulen. Die Teilnahme an dieser Umfrage ist Antragsvoraussetzung zur Förderung schulischer Maßnahmen an der jeweiligen Schule im Rahmen des DigitalPakts Schule.

Die Schulen sind am Montag, den 20. Mai 2019 per OWA aufgefordert worden, an der jährlichen Umfrage zur IT-Ausstattung an Schulen der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen teilzunehmen. In der Nachricht finden sich die nötigen Zugangsdaten.

Mit Schreiben vom 5. Juli 2017 wurden alle bayerischen Schulen über die Verabschiedung des Masterplans BAYERN DIGITAL II informiert und zur gemeinsamen Gestaltung der Digitalisierung angehalten. Medienbildung ist als langfristig angelegter Prozess und somit als integrativer Bestandteil der inneren Schulentwicklung zu sehen. Daher wurden die Schulen aufgefordert, bis Ende des Schuljahres 2018/2019 ein schuleigenes Medienkonzept zu entwickeln, in dem alle Maßnahmen der Schule im Kontext des Lernens mit und über Medien systematisiert werden.

Im Zuge des DigitalPakts Schule 2019 bis 2024 kommt der Medienkonzeptarbeit nun neben ihrer Bedeutung für die schulische Medienkompetenzförderung noch eine weitere wichtige Rolle zu: Dem Freistaat Bayern stehen im DigitalPakt Schule des Bundes rund 778 Mio. Euro zur Verfügung. Eine wesentliche Voraussetzung für die Beantragung der für schulische Maßnahmen vorgesehenen Fördermittel ist, dass die spezifischen fachlichen oder pädagogischen Anforderungen der geförderten IT-Ausstattung im Medienkonzept der Schule dargestellt sind. Für diesen Nachweis ist folglich die Übermittlung der drei Bestandteile des Medienkonzepts –Mediencurriculum, Fortbildungsplanung und Ausstattungsplan –erforderlich. >Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.

Um diesen Prozess möglichst reibungslos zu gestalten, wird eine zentrale Datenbank zur Verfügung gestellt, in welche die drei Bestandteile des Medienkonzepts eingestellt werden können. Sie erreichen diese Upload-Möglichkeit im Schulportal unter der mebis Portal-Startseite > Umfragen > Medienkonzepte, siehe https://www.mebis.bayern.de/medienkonzepte/

Der Beraterkreis zur IT-Ausstattung von Schulen veröffentlicht regelmäßig aktualisiert Empfehlungen für Schulen. Diese Empfehlungen stellen Mindestanforderungen dar, die die Anforderungen der Schule, die finanziellen Rahmenbedingungen und die Gegebenheiten des Marktes berücksichtigen. Laden Sie jetzt das PDF zum VOTUM 2019 herunter

Die Höhe der einem Sachaufwandsträger zugewiesenen Budgets wurde diesem von der zuständigen Regierung im Zuwendungsbescheid mitgeteilt. Dabei ist die Budgethöhe weder abhängig vom Zeitpunktpunkt der Antragstellung noch von den geplanten Maßnahmen. Hier den Zuwendungsbescheid herunterladen.

Die Förderung geschieht trägerneutral. Damit sind Träger staatlich genehmigter und anerkannter Ersatzschulen zuwendungsberechtigt. Nicht zuwendungsfähig sind private Ergänzungsschulen und Schulen, deren Träger direkt der Freistaat Bayern ist (Eigenzuwendung).

Nein. Vielmehr greifen die beiden Förderschienen ineinander und ergänzen sich wechselseitig. Dabei setzen die parallel laufenden Förderstränge des Landes und des DigitalPakts unterschiedliche Akzentuierungen bei den Fördergegenständen: Im Digitalbudget des Freistaats Bayern steht vor allem die Ausstattung der digitalen Infrastruktur innerhalb der Klassenzimmer im Vordergrund und schließt schuleigene mobile Endgeräte wie Tablets oder Laptops zur Verwendung durch Schülerinnen und Schüler in vollem Umfang ein. Gegenstände der Förderung im Digitalbudget des Freistaats sind daher die Anschaffung und Inbetriebnahme votumskonformer digitaler Geräte für den pädagogischen Einsatz in allen Unterrichtsräumen (insbesondere der digitalen Klassenzimmer). Grundlage ist die Beschreibung des digitalen Klassenzimmers in Kapitel 4 des Votums des Beraterkreises zur IT-Ausstattung von Schulen in der jeweils gültigen Fassung sowie die in Kapitel 10 vorgenommenen technischen Spezifikationen einschließlich der dort aufgeführten Mindestkriterien je Geräteklasse. Notwendige bauliche Maßnahmen zur kabelgebundenen Netzanbindung der Unterrichtsräume sind im Landesprogramm hingegen nur eingeschränkt förderfähig, wobei Kosten für WLAN-Access-Points selbst ganz ausgeschlossen sind.

Demgegenüber setzt der DigitalPakt Schule als Infrastrukturprojekt den Fokus klar auf die digitale Schulgebäudevernetzung einschließlich aktiver Netzwerkkomponenten (z. B. Switche) und die vollständige WLAN-Ausleuchtung einschließlich der erforderlichen Access Points. Förderfähig im DigitalPakt sind daher vor allem die Schulgebäudeverkabelung, die schulische WLAN-Infrastruktur, Anzeige- und Interaktionsgeräte (wie Dokumentenkameras, Beamer und interaktive Whiteboards) sowie digitale Arbeitsgeräte (etwa Arbeitsplatzrechner oder spezielle Ausstattung und Messgeräte für die berufsbezogene oder naturwissenschaftliche Bildung). Schulserver sind im DigitalPakt hingegen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen in die Förderung einbezogen, sofern sie zum Beispiel dem Ausgleich eines noch nicht vorhandenen breitbandigen Glasfaseranschlusses dienen. Ebenso nur eingeschränkt förderfähig sind mobile Endgeräte an den allgemeinbildenden Schulen, die in ihrer Höhe auf 20 % des Gesamtinvestitionsvolumens oder 25.000 € je Schule begrenzt sind.

Das bayerischen Landesprogramme und der DigitalPakt des Bundes gehen bei den Fördergegenständen daher Hand in Hand und ergänzen sich wechselseitig. Ihre Kompl ementarität ist Ausdruck des Zusammenwirkens von Bund, Ländern und Kommunen bei der Digitalisierung der Schulen.

Die zuständigen Regierungen mit Mail-Anschrift:

Regierung von Oberbayern
Sachgebiet 20
Maximilianstr. 39, 80538 München
E-Mail: digitalesklassenzimmer@reg-ob.bayern.de

Regierung von Niederbayern
Sachgebiet 20
Postfach, 84023 Landshut
E-Mail: Digitales-Klassenzimmer@reg-nb.bayern.de

Regierung der Oberpfalz
Sachgebiet 20 -Wirtschaftsförderung, Beschäftigung
93039 Regensburg
E-Mail: digitalesklassenzimmer@reg-opf.bayern.de

Regierung von Oberfranken
Sachgebiet 20
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth
E-Mail: digitales-klassenzimmer@reg-ofr.bayern.de

Regierung von Mittelfranken
Sachgebiet 20
Promenade 27, 91522 Ansbach
E-Mail: Digitalesklassenzimmer@reg-mfr.bayern.de

Regierung von Unterfranken
Sachgebiet 20
Peterplatz 9, 97070 Würzburg
E-Mail: Digitalesklassenzimmer@reg-ufr.bayern.de

Regierung von Schwaben
Sachgebiet Z3
Fronhof 10, 86152 Augsburg
E-Mail: Digitales-Klassenzimmer@reg-schw.bayern.de

Der DigitalPakt bringt ca. 256 Mio. EUR nach Berlin

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Berlin ca. 256 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher Trägerschaft. Ziel ist der Ausbau und Aufbau der digitalen IT-Infrastruktur in den Schulen. Schon im Jahr 2019 können in die Schulen voraussichtlich rund 38 Millionen Euro investiert werden.

  • Träger allgemeinbildender Schulen
  • Berufsschulen in öffentlicher Trägerschaft
Schulträger können gemeinsame Anträge stellen. Die beteiligten Schulträger bestimmen in diesem Fall einen Zuwendungsempfänger.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie Projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen;
  2. lokale schulische Server;
  3. schulisches WLAN;
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte zum Betrieb in der Schule;
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.
Begrenzt förderfähig sind:
  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.
  • Frühester Beginn der Investitionsmaßnahme ist der 16. Mai 2019.
  • Eine Investitionsmaßnahme beginnt sobald erste Leistungen aus dem Lieferungsvertrag abgeschlossen wurden.
  • Maßnahmen, welche vor dem 16. Mai 2019 begonnen haben, aber noch nicht durch Abnahme aller Leistungen abgeschlossen sind, können gefördert werden, wenn im Antrag erklärt wird, dass es sich um selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte einer laufenden Investitionsmaßnahme handelt.
  • Weitere Informationen finden Sie in den Richtlinien zum DigitalPakt Schule. Hier die Richtlinien herunterladen.

Alle Anträge müssen folgende Angaben enthalten:

  1. Investitionsplanung (Kosten- und Zeitplanung inklusive des Beginns der Investitionsmaßnahme);
  2. Erklärung, dass es sich um einen selbstständigen Abschnitt einer schon begonnenen Investitionsmaßnahme handelt;
  3. Bestätigung über ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept des Antragstellers über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support in Form eines Medienentwicklungsplans. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  4. Erklärung zu Mitteln aus anderen Fördermaßnahmen.

    Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: digitalpakt@senbjf.berlin.de
    Antragsteller dürfen während der Laufzeit des Förderprogramms mehrfach Anträge stellen.
    Alle weiteren Informationen finden Sie auch in den Richtlinien. Hier die Richtlinien herunterladen.

Der DigitalPakt bringt ca. 151 Mio. EUR nach Brandenburg

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Brandenburg rund 151 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Hinzu kommt der Eigenanteil, den Land, Kommunen und freie Schulträger in Höhe von rund 16,7 Millionen Euro zu tragen haben.

  • öffentliche Schulträger (gemäß § 100 Absatz 1 bis 3 BbgSchulG)
  • freie Träger von Ersatzschulen (gemäß § 120 BbgSchulG)
  • sowie Träger von staatlich anerkannten Schulen für Altenpflege und Gesundheitsberufe (gemäß AltPflSchV und GBSchV)
Mehrere Schulträger können im Zusammenschluss gemeinsame Anträge für eine Zuwendung stellen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme bestehend aus Integration, Umsetzung und Installation) förderfähig:

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, Serverlösungen
  2. Einrichtung einer WLAN-Infrastruktur
  3. Anzeige- und Interaktionsgeräte (interaktive Tafeln, Displays mit zugehörigen Steuerungsgeräten)
  4. Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung
  5. Planung, Beschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme digitaler Bildungsinfrastrukturen, bestehend aus Integration, Umsetzung und Installation

 

Begrenzt förderfähig sind:

  1. Gesamtkosten für Laptops, Notebooks und Tablets, wenn
    1. die Schule über die Infrastruktur verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist.
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist.
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen (gemäß § 16 BbgSchulG), die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des „DigitalPakts Schule“ entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.
  2. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in freier Trägerschaft sowie an staatlich anerkannten Schulen für Altenpflege und Gesundheitsberufe (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloudangebote), wenn
    1. mindestens drei Schulstandorte oder
    2. 1.500 Schülerinnen und Schüler von der Maßnahme umfasst sind.

 

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.

 

Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Zuwendungen besteht nicht. Weitere Informationen finden Sie in den Förderrichtlinien. Hier herunterladen.

Jedem Förderantrag sind folgende Dokumente beizufügen:

  1. Ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept (Medienentwicklungsplan) mit Berücksichtigung medienpädagogischer, didaktischer und technischer Aspekte. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  2. Eine Bestandsaufnahme bestehender und benötigter Ausstattung (Ist-Soll-Übersicht) mit Bezug zum beantragten Fördergegenstand und eine Bestandsaufnahme der aktuellen Internetanbindung an jeder Schule, einschließlich einer Bestätigung des Antragstellers zum IT-Support.
  3. Eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte.

Eine Förderung wird nur für Maßnahmen gewährt, welche nicht vor dem 17. Mai 2019 begonnen wurden und bei denen eine vollständige Abnahme bis zum 16. Mai 2024 gesichert erscheint.

Die Höhe der maximal möglichen Gesamtzuwendung je Zuwendungsempfänger ergibt sich aus der Anlage 1 zu dieser Richtlinie (Schulträgerbudget). Der Fördersatz beträgt grundsätzlich bezogen auf die einzelne Maßnahme bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil beträgt mindestens zehn Prozent. Hier die Schulträgerbudgets herunterladen.

Bewilligungen aus dem Schulträgerbudget sind bis zur Höhe des jeweiligen Budgetbetrags (siehe Anlage-1) nur für Anträge möglich, die bis zum 30. September 2020 vollständig bei der Bewilligungsbehörde eingereicht wurden. In begründeten Fällen und mit Zustimmung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) können diese Anträge auch bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden.

  1. Anträge auf Gewährung der Zuwendung aus dem DigitalPakt des Bundes sind vor Beginn der Maßnahme bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) online einzureichen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das

    Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
    Herr Steven Brandt,
    Referatsleiter; Referat 37
    Tel.: 0331/866 3841,
    steven.brandt@mbjs.brandenburg.de
  2. Die Antragsunterlagen sind über die von der ILB eingerichtete Online-Plattform abrufbar.
    https://www.ilb.de/de/infrastruktur/soziale-investitionen/digitalpakt-schule-2019-2024/
  3. Antragsteller dürfen während der Laufzeit der Richtlinie mehrfach Anträge stellen.
  4. Der rechtsverbindlich unterschriebene Förderantrag ist gemeinsam mit den Antragsformularen vom ILB (gem. Online-Plattform) abzugeben:
    • eine Investitionsplanung (Kosten- und Zeitplanung inklusive geplantem Beginn der Investitionsmaßnahme) für alle in den Antrag einbezogenen Schulen,
    • eine Erklärung, dass es sich um einen selbstständigen Abschnitt einer schon begonnenen Investitionsmaßnahme handelt,
    • eine Bestätigung über ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept (Medienentwicklungsplan) des Antragstellers über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen. (LINK TO DOWNLOADSITE „Medienentwicklungsplan“)

Der DigitalPakt bringt ca. 48 Mio. EUR nach Bremen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule stellt die Freie Hansestadt Bremen jährlich 9,6 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung. Das entspricht einem Zuschuss von 48 Millionen Euro. Der Zuwendungszweck ist die Gewährung von Zuwendungen für die digitale Bildungsinfrastruktur mit dem Ziel der Etablierung trägerneutraler lernförderlicher und belastbarer, interoperabler digitaler technischer Infrastrukturen sowie Lehr-Lern- Infrastrukturen und der Optimierung vorhandener Strukturen aus Mitteln aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur“.

Zuwendungsempfänger können in ihrer Eigenschaft als

  • Schulträger die Stadtgemeinde Bremen,
  • die Stadtgemeinde Bremerhaven und
  • die Träger von staatlich genehmigten Ersatzschulen im Land Bremen, die nach § 20 Absatz 1 des Gesetzes über das Privatschulwesen und den Privatunterricht (Privatschulgesetz) einen Zuschuss erhalten, sein.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen;
  2. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloudangebote), soweit sie im Vergleich zu bestehenden Angeboten pädagogische oder funktionale Vorteile bieten;
  3. schulisches WLAN;
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte;
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 % des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.

  • Zuwendungs- und Finanzierungsart, Finanzierungsform
    Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt.

  • Mittelabfluss-Controlling
    Der Zuwendungsempfänger hat rechtzeitig vor Ende eines Haushaltsjahres bekannt zu geben, wie die Zuwendungen für fällige Rechnungen ausgegeben werden. Diese Meldung ist bis spätestens 30. September eines Jahres an die Senatorin für Kinder und Bildung zu geben.

  • Bemessungsgrundlage
    Die maximale Höhe der Zuwendung je Schulträger ergibt sich für die den Antrag umfassenden Schulen aus der Summe der schulbezogenen Ergebnisse der Formel: Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2018/2019 x 450 EUR

  • Finanzierung
    Grundsätzlich sind vom Zuwendungsempfänger mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben als Eigenmittel aufzubringen.

  1. Anträge auf Gewährung der Zuwendung aus dem DigitalPakt des Bundes sind vor Beginn der Maßnahme bei der zuständigen Stelle:

    Senatorin für Kinder und Bildung
    Referat 15 / Koordinierungsstelle DigitalPakt
    Rembertiring 8-12, 28195 Bremen
    Telefonnummer: 0421 361-50501
    E-Mail-Adresse: DigitalPakt-FHB@Bildung.Bremen.de

    einzureichen. Die Antragsunterlagen sind bei der Bewilligungsbehörde erhältlich.

  2. Antragsteller dürfen während der Laufzeit des Förderprogramms mehrfach Anträge stellen. Diese Richtlinien treten am 25. Juli 2019 in Kraft und am 17. Mai 2024 außer Kraft. Hier die Richtlinien herunterladen.

  3. Folgende Unterlagen sind für die Antragsstellung erforderlich:
    • ausgefülltes Antragsformular einschließlich der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung, in schriftlicher Form
    • Medienentwicklungsplan, der die Medienbildungskonzepte der Schulen, für die Mittel beantragt werden, berücksichtigt, in schriftlicher Form Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen
    • die von den Schulen erstellten Medienkonzepte als elektronische Einreichung auf der Homepage der Bewilligungsbehörde.

  4. Anforderungs- und Auszahlungsverfahren Die Auszahlung erfolgt für die nachgewiesenen und förderfähigen Investitionen unter Abzug eines Eigenanteils von mindestens 10%.

  5. Der Förderzeitraum läuft vom 17. Mai 2019 bis zum 16. Mai 2024. Anträge sind zulässig für ein Kalenderjahr oder für die Laufzeit des Förderprogramms. Die Bewilligung erfolgt in diesem Fall pro Kalenderjahr.

  6. Nicht abgerufene Mittel können auf Anträge der anderen Zuwendungsempfänger verteilt und gewährt werden.

  7. Verwendungsnachweisverfahren
    • Die Bewilligungsbehörde ist berechtigt, Bücher, Belege und sonstige Geschäftsunterlagen anzufordern sowie die Verwendung der Zuwendung durch örtliche Erhebungen zu prüfen oder durch Beauftragte prüfen zu lassen. Der Zuwendungsempfänger hat die erforderlichen Unterlagen bereitzuhalten und die notwendigen Auskünfte zu erteilen.
    • Die Bewilligungsbehörde kann im Zuwendungsbescheid ein Verfahren zum unterjährigen Controlling festlegen.
    • Der Rechnungshof der Freien Hansestadt Bremen ist berechtigt, bei allen Zuwendungsempfängern zu prüfen (§ 91 LHO).

  8. Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die VV zu § 44 LHO, soweit nicht in den Förderrichtlinien Abweichungen zugelassen worden sind.

Fördermittel beantragen in Hamburg

Mit den Finanzhilfen fördert die Freie Hansestadt Hamburg (FHH) lernförderliche und belastbare, interoperable digitale technische Infrastrukturen, die Etablierung von Lehr-Lern-Infrastrukturen sowie die Optimierung vorhandener Strukturen. Die Finanzhilfen dienen der Förderung von Investitionen in die Infrastruktur der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft sowie in die Infrastruktur ihnen gleichwertiger Schulen in freier Trägerschaft nach dem Recht der FHH.

Update vom 04.10.2019: Nach den Herbstferien können erste digitale Tafeln, Laptops und Tablets im Wert von 40 Millionen Euro für den Unterricht bestellt werden. Ein entsprechendes Informationsschreiben wurde jetzt an alle Schulen verschickt. In dem Schreiben wird jeder Schule ein exaktes Budget vorgegeben, in dessen Rahmen die Schulen digitale Geräte einkaufen dürfen. Dafür stehen den Schulen vier verschiedene digitale Tafeln und vier verschiedene Schülergeräte zur Auswahl. Weitere Informationen finden sie unter dem folgenden Link.

Folgende Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft werden durch die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) gefördert:

  • Allgemeinbildende Schulen.
  • Berufsbildende Schulen.
  • Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung als Einrichtung der Lehrerbildung der zweiten und dritten Phase.
  1. An Schulen sind folgende Investitionen förderfähig:
    • Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, Serverlösungen.
    • schulisches WLAN.
    • Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloudangebote), soweit sie im Vergleich zu bestehenden Angeboten pädagogische oder funktionale Vorteile bieten.
    • Anzeige- und Interaktionsgeräte (zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum Betrieb in der Schule, mit Ausnahme von Geräten für vorrangig verwaltungsbezogene Funktionen.
    • digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.
    • schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones).
  2. Landesweit, einschließlich Einrichtungen der Lehrerbildung der zweiten und dritten Phase, sind folgende Investitionen, soweit sie von den Schulen unmittelbar nutzbar sind, förderfähig:
    • Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Landesserver, Cloudangebote), soweit sie im Vergleich zu bestehenden Angeboten pädagogische oder funktionale Vorteile bieten, bei Einrichtungen der Lehrerbildung einschließlich Dateninfrastrukturen, WLAN sowie Anzeige- und Interaktionsgeräte.
    • Systeme, Werkzeuge und Dienste, die dem Ziel dienen, bei bestehenden Angeboten Leistungsverbesserungen herbei zu führen, die Servicequalität bestehender Angebote zu steigern oder die Interoperabilität bestehender oder neu zu entwickelnden digitalen Infrastrukturen herzustellen oder zu sichern.
    • Strukturen für die professionelle Administration und Wartung digitaler Infrastrukturen im Zuständigkeitsbereich von Schulträgern.

Zuständige Stelle

Da im Stadtstaat FHH die BSB zugleich Schulträger ist, werden die Fördermaßnahmen durch ein zentrales Projekt und zentrale Stellen der BSB umgesetzt. Gesonderte Anträge einzelner Schulen in hoheitlicher Trägerschaft sind aus diesem Grunde nicht erforderlich.

Der Prozess für die Fördermaßnahmen wird folgt gestaltet

  1. Es werden zunächst die Standards für die Investitionen im Rahmen der jeweiligen Fördermaßnahme festgelegt. Insbesondere werden die Standards für die technischen Komponenten festgelegt.
  2. Für Investitionen in den Schulen erfolgt eine Begehung der Schule durch Fachkräfte als Bestandsaufnahme. Diese Fachkräfte erstellen eine Ist-Aufnahme und eine Analyse der bestehenden IT Infrastruktur.
  3. Auf der Basis dieser Ist-Aufnahme und Analyse werden die konkreten Maßnahmen zur Erreichung der Ziele deszentralen Projekts festgelegt und mit den zu beteiligenden Amtsträgern und Gremien abgestimmt.
  4. Das Projekt bzw. die jeweiligen Umsetzungsprojekte stellen sicher, dass ein zentrales oder schulspezifisches technisch-pädagogisches Einsatzkonzept mit Berücksichtigung medienpädagogischer, didaktischer und technischer Aspekte, und eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte bestehen. Ferner sind die Begrenzungen für die Anschaffung von mobilen Endgeräten an allgemeinbildenden Schulen einzuhalten.

Kontakt im Hamburger Berufsbildungsamt:

Behörde für Schule und Berufsbildung
Amt für Verwaltung, Referat V14,
Dr. Johann-Günter Hein
Hamburger Straße 31, 22083 Hamburg
E-Mail: johann-guenter.hein@bsb.hamburg.de
Telefon: +49 40 428 63-4831

Der DigitalPakt bringt ca. 496 Mio. EUR nach Hessen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Hessen insgesamt rund 496 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen. Diese setzen sich aus ca. 372 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes und circa 124 Millionen Euro aus den Landesmitteln und Darlehen der WIBank zusammen. Es werden Investitionen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur wie Ausstattung mit IT-Systemen und die Vernetzung von Schulen gefördert.

  • öffentliche Schulträger,
  • Träger genehmigter Ersatzschulen (im Sinne der §§ 170 und 171 HSchG),
  • Träger von staatlich anerkannten Pflegeschulen (nach § 6 Abs. 2 Satz 1 des Pflegeberufegesetzes),
  • Altenpflegeschulen (nach § 4 Abs. 2 des Altenpflegegesetzes) sowie
  • Kinderkrankenpflegeschulen und Krankenpflegeschulen (nach § 4 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 des Krankenpflegegesetzes).

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen,
  2. Einrichtung WLAN,
  3. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen, die das Landesangebot sinnvoll ergänzen
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte,
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.
  • Eine Förderung wird nur für Maßnahmen gewährt, wenn diese frühestens am 16.05.2019 begonnen hat. Selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte einer laufenden Maßnahme, die vor dem 17.05.2019 begonnen wurden, können gemäß den Richtlinien ebenfalls gefördert werden. Hier die Richtlinien herunterladen.
  • Die Maßnahme muss bis spätestens 31.12.2025 abgeschlossen werden.
  • Doppelförderungen sind unzulässig. Finanzierungsanteile Dritter mindern die förderfähigen Kosten.
  • Für die jeweilige Schule muss ein Medienentwicklungsplan mit einer Freigabeempfehlung des Landesmedienzentrums oder des Medienzentrums, das dessen Erstellung begleitet hat, vorliegen. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  • Eine Bestätigung darüber, dass die Maßnahme zusätzlich (nach § 9 Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024) ist. Hier die Verwaltungsvereinbarung herunterladen.
  • Eine Darstellung der Investitionsplanung (Kosten- und Zeitplanung inklusive Beginn des Investitionsvorhabens) kumuliert für alle in den Antrag einbezogenen Schulen,
  • die Erklärung, dass es sich um einen selbstständigen noch nicht begonnenen Abschnitt einer Maßnahme handelt, sofern das Investitionsvorhaben vor dem 17. Mai 2019 begonnen wurde,
  • eine Erklärung des Schulträgers zur Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support,
  • eine Erklärung zu Mitteln aus anderen Fördermaßnahmen zum Ausschluss von Doppelförderungen,
  • im Fall des Leasings eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung,
  • eine Erklärung darüber, dass die Finanzierung während der gesamten Zweckbindungsfrist gesichert ist, sowie
  • eine Bestätigung des Staatlichen Schulamtes darüber, dass das vorgelegte Medienbildungskonzept abgestimmt wurde. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://digitale-schule.hessen.de/allgemeine-informationen/was-sind-digitalpakt-schule-und-digitale-schule-hessen

  1. Die Maßnahmenanmeldungen sind der WIBank bis zum 31.12.2021 in schriftlicher und elektronischer Form zu übermitteln. Die entsprechenden Formulare stehen bald unter "Downloads" (https://www.wibank.de/wibank/digitalpakt-schule/digitalpakt-schule/505744) zur Verfügung.
  2. Die Bewilligungen erfolgen im Einvernehmen mit dem Hessischen Kultusministerium.
    1. Bewilligungsstelle für Maßnahmen der öffentlichen Schulträger und Ersatzschulträger ist das Hessische Ministerium der Finanzen.
    2. Bewilligungsstelle für Maßnahmen an Pflegeschulen ist das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration.

Sollten Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne per Mail an die folgenden Ansprechpartner:

  • Fragen zum Thema Umsetzung in den Schulen, zur Lehrerfortbildung, zur Unterstützung durch die Fachberatung der Staatlichen Schulämter und den schulischen Bereich betreffend, senden Sie bitte an: digitaleschule@kultus.hessen.de.
  • Ihre Fragen zum Förderverfahren und zur Antragsstellung richten Sie bitte an: digitaleschule@hmdf.hessen.de.
  • Für Fragen zum Breitbandausbau und zur digitalen Strategie stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung zur Verfügung: digitaleschule@digitales.hessen.de.
  • Sollten Sie Fragen bezüglich der Maßnahmenanmeldung bei der WIBank haben, erreichen Sie diese telefonisch unter 069 9132-6262 oder per Mail unter digitalpakt@wibank.de.

Der DigitalPakt bringt ca. 99 Mio. EUR nach Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Mecklenburg-Vorpommern 99,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Darüber hinaus wird das Land für alle Schulträger die erforderlichen 10 % Kofinanzierung übernehmen und damit nochmal knapp 10 Mio. Euro einbringen.

  • Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft (gemäß § 103 in Verbindung mit § 104 des Schulgesetzes)
  • Schulträger von staatlich genehmigten Ersatzschulen (gemäß § 116 Absatz 2 in Verbindung mit § 118 des Schulgesetzes)
Schulträger können sich für eine Förderung auch zusammenschließen. Dann bestimmen die beteiligten Schulträger einen verantwortlichen Zuwendungsempfänger. Öffentliche und private Schulträger dürfen sich aufgrund der unterschiedlichen Regularien nicht zusammenschließen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen,
  2. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte,
  3. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulisches WLAN, das insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllt:
    1. Unterstützung eines zentralen WLAN-Infrastruktur-Managements,
    2. Einsatz von Access-Points mit Multi-SSID und VLAN Unterstützung für die Trennung unterschiedlicher Nutzergruppen und Netze,
    3. Einsatz von Access-Points möglichst mit Dual-Band, mindestens Standard 802.11ac, Multi-User MIMO.
    4. Unterstützung zentraler Authentifizierung-Methoden wie RADIUS, LDAP, 802.1X oder vergleichbare.
  2. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.

Hier finden Sie eine Auflistung der zuwendungsfähigen Maßnahmen und Technik.

Bei Fragen wenden Sie sich auch gerne an das

Landesförderinstitut M-V
Werkstraße 213
19061 Schwerin

Petra Stocek 0385 6363-1450
Katharina Zein 0385 6363-1274

Oder per E-Mail an: info@lfi-mv.de

Der DigitalPakt bringt ca. 522 Mio. EUR nach Niedersachsen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Niedersachsen rund 522 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Die Richtlinie ist zum 08.08.2019 in Kraft getreten. Damit können zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 die ersten Anträge gestellt werden. Eine Antragstellung erfolgt über die Software n-DiPS. Hier die Richtlinien herunterladen.

  • die Träger von kommunalen öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
  • Träger finanzhilfeberechtigter allgemeinbildender sowie berufsbildender Ersatzschulen (im Sinne von § 149 Abs. 1 NSchG)
  • Träger der Ersatzschulen (nach § 154 NSchG)
  • Träger der anerkannten Ergänzungsschulen (nach § 161 Abs. 3 NSchG.)
  • Träger von Pflegeschulen (nach § 9 Pflegeberufegesetz (PflBG))

  • Der Schulträger muss die erforderlichen räumlichen und sächlichen Kapazitäten bereitstellen, die eine Nutzung unter modernen Unterrichtsgesichtspunkten ermöglichen.
  • Der Schulträger muss zudem sämtliche Folgekosten (z. B. Betriebskosten, Reparaturkosten etc.) übernehmen, solange die angeschafften Gegenstände in der Schule verwendet werden.
  • Förderfähig sind Maßnahmen, mit denen nach dem 16.05.2019 begonnen wurde.
  • Soweit Maßnahmen vor dem 17.05.2019 begonnen wurden, aber noch nicht abgeschlossen sind, können diese gefördert werden, wenn es sich um selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte handelt und die Finanzierung dieser Abschnitte gesichert ist.
  • Ein schuleigenes Medienbildungskonzept muss vorliegen, das folgende Aussagen mit Bezug zu beantragten Fördergegenständen enthält:
    1. zur Ausstattungsplanung und Internetanbindung,
    2. zum pädagogischen Einsatz und zum Erwerb von Medienkompetenz im schuleigenen Curriculum sowie
    3. zur bedarfsgerechten Fortbildungsplanung der Lehrkräfte.
  • Bei Antragstellung muss im digitalen Antragsformular ein pädagogisch-technisches Anforderungsprofil zu den Punkten a-c eingetragen werden, ein detailliertes Medienbildungskonzept ist spätestens mit Abschluss der Maßnahmen vorzulegen.
  • Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, (Serverlösungen nur, sofern zum Zeitpunkt der Antragstellung von keinem Anbieter ein Anschluss der betreffenden Schule an das Glasfasernetz innerhalb von mindestens 12 Monaten garantiert werden kann).
  2. Einrichtung von schulischem WLAN
  3. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-/Lern-Infrastrukturen (z. B. Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloud-Angebote).
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte (z. B. interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum pädagogischen Betrieb in der Schule.
  5. Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, wenn
    1. die Serverlösungen zum Zeitpunkt der Antragstellung von keinem Anbieter ein Anschluss der betreffenden Schule an das Glasfasernetz innerhalb von mindestens 12 Monaten garantiert werden kann).
  2. Tablets, Laptops und Notebooks inkl. Lade- und Aufbewahrungszubehör, wenn
    1. die Schule über die notwendige Infrastruktur verfügt,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen den Einsatz solcher Geräte erfordern und dies in einem pädagogisch-technischen Anforderungsprofil der
    3. Schule dargestellt ist,
    4. die Gesamtkosten für mobile Endgeräte von 25.000 Euro je einzelne Schule nicht überschritten werden.
  3. Leasing von IT-Infrastruktur, wenn
    1. es sich um einen Mietkauf handelt und nicht-investive Ausgaben (Support, Wartung, Versicherungen, Zinsen) aus den Leasingraten herausgerechnet werden und
    2. eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergeben hat, dass Leasing günstiger ist als Kauf.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Vollfinanzierung zur Projektförderung gewährt.

  • Die Höhe der Zuwendung pro Schulträger setzt sich aus einem Sockelbetrag pro Schule und einem im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl in Niedersachsen bemessenen Betrag pro Schülerin/Schüler des jeweiligen Trägers zusammen.
  • Der Sockelbetrag beträgt pro Schule 30.000 Euro. Bei weniger als 60 Schülerinnen und Schülern verringert sich der Betrag anteilig.
  • Der Fördersatz beträgt bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben aus Bundesmitteln und zu 10% aus Landesmitteln. Die Fördersummen pro Schulträger finden Sie auf der Anlage Förderrichtlinien auf Seite 8 ff. Jetzt die Anlage zur Förderrichtlinie herunterladen.

Die Antragstellung und der Nachweis der Verwendung erfolgen über das Online-Antragsverfahren der Niedersächsische Landesschulbehörde (Bewilligungsbehörde) elektronisch unter https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/ bis zum bis zum 16.05.2023.

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an das Fachteam "DigitalPakt Schule" der Niedersächsischen Landesschulbehörde:
Tel.: 0541 77046-555
E-Mail: FachteamDigitalpaktSchule@nlschb.niedersachsen.de

Ihre zuständige Sachbearbeitung in dem Fachteam DigitalPakt Schule steht Ihnen für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Zuwendungsverfahren zur Verfügung. Hier finden Sie Ihren zuständigen Ansprechpartner.

Der DigitalPakt bringt ca. 1 Mrd. EUR nach Nordrhein-Westfalen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Nordrhein-Westfalen aus dem Digitalpakt bis 2024 insgesamt ca. 1 Milliarde Euro. Ziel der Landesregierung ist, die Schulen fit zu machen für die Digitalisierung. Das Lernen mit digitalen Medien soll gestärkt werden.

  • öffentliche Schulträger,
  • Träger von Ersatzschulen,
  • Träger von staatlich anerkannten Altenpflegeschulen (nach §4 Absatz 2 des Altenpflegegesetzes),
  • Träger von Krankenpflegeschulen (nach §4 Absatz 2 des Krankenpflegegesetzes),
  • Träger von Pflegeschulen (nach § PflBG),
  • Bezirksregierungen staatlich anerkannter Ausbildungsstätten für Gesundheitsfachberufe (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, pharmazeutische Assistenz, Podologie, Hebammen, medizinisch-technische Assistenz sowie Diätassistenz).

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme bestehend aus Integration, Umsetzung und Installation) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen,
  2. schulisches WLAN,
  3. Anzeige- und Interaktionsgeräte (interaktive Tafeln, Displays mit zugehörigen Steuerungsgeräten) zum Betrieb in der Schule,
  4. Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung, z. B.
    • Digitale Messwerterfassungssysteme,
    • digitale Sensoren zur Erfassung und Auswertung von Messdaten,
    • Platinen,
    • Roboter,
    • elektronische Mikroskope,
    • spezifische Branchensoftware,
    • 3D Drucker,
    • digitale Schalttafeln,
    • CAD und CNC Technik.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. Gesamtkosten für Laptops, Notebooks und Tablets, wenn
    1. die Schule über die Infrastruktur verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist.
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist und dabei entweder
      1. 20 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      2. 25 000 Euro je einzelner Schule
      3. oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können,
  2. laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten),
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sowie
  4. Smartphones.
Weitere Informationen finden Sie in den Förderrichtlinien. Diese können Sie hier herunterladen.

Jedem Förderantrag sind folgende Dokumente beizufügen:

  1. Ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept (Medienentwicklungsplan) mit Berücksichtigung medienpädagogischer, didaktischer und technischer Aspekte. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  2. Eine Bestandsaufnahme bestehender und benötigter IT-Ausstattung (Ist-Soll-Übersicht) mit Bezug zum beantragten Fördergegenstand und eine Bestandsaufnahme der aktuellen Internetanbindung an jeder Schule.
  3. Eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte.

Eine Förderung aus dem Schulträgerbudget wird nur für Maßnahmen gewährt, wenn diese bis zum 31. Dezember 2021 bei der Bewilligungsstelle vollständig eingereicht wurde. Wie hoch das Förderbudget je Schulträger definiert ist, finden Sie in der folgenden Anlage zum Download.

Anträge auf Gewährung der Zuwendung aus dem DigitalPakt Schule des Bundes sind vor Beginn der Maßnahme online einzureichen. Für die Antragsstellung wird gerade ein Online-Verfahren aufgesetzt, um eine möglichst schnelle und unbürokratische Bearbeitung zu gewährleisten.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zur Online-Antragsstellung: 
https://foerderportal.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=8E3F7EF94EA680A561E4

Der DigitalPakt bringt ca. 241 Mio. EUR nach Rheinland-Pfalz

Die Förderregeln für den DigitalPakt in Rheinland-Pfalz stehen. „Die Förderrichtlinie zur Umsetzung des DigitalPakts ist fertig und mit dem Bundesbildungsministerium und dem Landesrechnungshof abgestimmt“, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank würden derzeit die Software aufgesetzt und die notwendigen Strukturen geschaffen, damit die Anträge der Schulträger ab Ende September über das Online-Portal eingereicht werden könnten.

Der DigitalPakt Schule sieht vor, dass der Bund in den kommenden Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro für digitale Geräte und Lernprogramme in Schulen zahlt. Davon entfallen rund 241 Millionen auf Rheinland-Pfalz. Dazu kommen etwa 35 Millionen Euro im Doppelhaushalt der Landesregierung 2019/2020. Für den DigitalPakt war eine Änderung des Grundgesetzes nötig, damit der Bund diese direkte finanzielle Förderung möglich machen kann, obwohl Bildung Ländersache ist.

Zuwendungen können gewährt werden an

  • das Land und kommunale Gebietskörperschaften als Träger von Schulen gemäß § 22 des Schulgesetzes (SchulG),
  • Träger von Ersatzschulen gemäß § 5 des Privatschulgesetzes (PrivSchG),
  • Träger von Schulen gemäß § 9 des Pflegeberufegesetzes (PflBG).

Gefördert werden Maßnahmen in Schulgebäuden und auf Schulgeländen in den Bereichen

  1. Aufbau, Erweiterung oder Verbesserung der digitalen Vernetzung,einschließlich Schulserver,
  2. Herstellung eines drahtlosen Netzzugangs,
  3. Anzeige-und Interaktionsgeräte,insbesondere Displays, Beamer und deren interaktive Varianten, einschließlich entsprechender Steuerungsgeräte,
  4. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung,
  5. schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets,

jeweils einschließlich Planung, Aufbau und Inbetriebnahme,bestehend aus Integration, Umsetzung und Installation.
Begleitende Projektmaßnahmen werden dann gefördert, wenn ein unmittelbarer und notwendiger Zusammenhang mit einer Maßnahmebesteht. Wie in den Richtlinien definiert, zählen dazu insbesondere auch der Erwerb von Lizenzen zum Betrieb, Nutzung und Wartung der Geräte und Netze erforderliche Software; projektvorbereitende und -begleitende Beratungsleistungen externer Dienstleister sind ebenfalls förderfähig, wenn sie einer möglichst wirtschaftlichen Projektumsetzung dienen. Hier die Richtlinien herunterladen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau, Erweiterung oder Verbesserung der digitalen Vernetzung, einschließlich Schulserver,
  2. Herstellung eines drahtlosen Netzzugangs,
  3. Anzeige-und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte;
  4. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung;
  5. digitale schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schuleoder
      • beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planungdes Medienentwicklungsplans/konzeptsanfallen können;
  2. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten);
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen;
  4. Smartphones.

Die Zuwendung wird nur gewährt, wenn

  • mit der Maßnahme nicht vor dem 17. Mai 2019 begonnen wurde
  • die vollständige Abnahme bis zum 31. Dezember 2024 gesichert erscheint
  • der Antragsteller Eigentümer oder Erbbauberechtigter des betroffenen Grundstücks oder vertraglich zur Vornahme der Investition berechtigt ist
  • die gewährte Zuwendung nicht an Dritte weitergeleitet wird

  • Die Zuwendungen werden als Projektförderung im Wege einer Anteilsfinanzierung gewährt und erfolgen als nicht rückzahlbare Zuschüssezuden zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Die für Schulträger zur Verfügung stehenden Mittel errechnen sich aus einem einmaligen Sockelbetrag von 15.000 Europro Schule sowieaus einem Betrag, der anhand der Schülerzahl der amtlichen Statistik des Schuljahres 2018/2019 ermittelt wird. Über den Sockelbetrag hinaus stehen pro Schüler 408,93 €zur Verfügung. Schulträger können die Mittelbedarfsgerecht für ihre Schulen einsetzen.
  • Der zulässige Förderhöchstsatz beträgt regelmäßig 90 v. H.der förderfähigen Kosten

Zur Abwicklung der Fördermaßnahme, einschließlich der Beratung, hat das Ministerium für Bildung folgende Stelle benannt:

Investitions-und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzhofstraße 4, 55116 Mainz

Fragen richten Sie bitte an folgende Stelle:

Beratung DigitalPakt Schule
06131 6172-1234
digitalpakt@isb.rlp.de

Alle Fragen im Zusammenhang mit dieser Verwaltungsvorschrift, der Konkretisierung ihrer Bestimmungen und der Abwicklung der Förderung sind ausschließlich an die vorgenannte Stelle zu richten. Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen ist das dafür vorgesehene elektronische Antragssystem zu nutzen.

Die zur Verfügung stehenden Programmmittel werden auf die Zuwendungsempfänger gemäß der Übersicht in der Anlage aufgeteilt (Schulträgerbudget). Jetzt die Liste mit Schulträgerbudgets herunterladen

Für Bewilligungen aus dem Schulträgerbudget bis zur Höhe des jeweiligen Budgetbetrages sollen Anträge bis zum 16. Mai 2022 vollständig bei der im Feld „Kontakt“ benannten Stelle eingereichtwerden. Nach der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 soll bis zum 16. November 2021 mindestens die Hälfte des Volumens der Finanzhilfen durch Bewilligungen gebunden sein.

Der Antrag enthält insbesondere

  1. eine Bestandsaufnahme der bestehenden Ausstattungsniveaus sowie Angaben zur aktuell am Schulstandort bestehenden und maximal verfügbaren Bandbreite des Internetanschlusses für jede in den Antrag einbezogene Schule,
  2. Angaben zu Beginn und Ende der Maßnahme,
  3. Angaben zu den geschätzten Gesamtausgaben der Maßnahme,
  4. den Kosten-und Finanzierungsplan (aufgegliederte Berechnung der mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben mit einer Übersicht über die beabsichtigte Finanzierung) für jede in den Antrag einbezogene Schule auf der Grundlage eines Medienentwicklungsplans, jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen
  5. die Bestätigung über ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept des Antragstellers über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support,
  6. für jede in den Antrag einbezogene Schule ein Medienkonzept, bestehend aus einem Medienbildungskonzept, einem Ausstattungs- und Nutzungskonzept sowie einer bedarfsgerechten Fortbildungsplanung,
  7. eine Erklärung des Antragstellers, dass die zu erstellenden digitalen Netze und die zu beschaffenden digitalen Geräte technologieoffen, erweiterungs-und anschlussfähig an regionale, landesweite und länderübergreifende Systeme sind.

NEU: Seit Juli 2020 gilt ein vereinfachtes Verfahren. Schulträger können ihre Anträge zunächst ohne Medienentwicklungsplan stellen und müssen diesen erst mit der Abrechnung der Maßnahme nachreichen. Der Bund bestätigt, dass eine Bewilligung der Anträge durch die Länder auch vor der Erstellung der Medienentwicklungspläne zulässig ist, sofern diese spätestens mit der Abrechnung der Maßnahme vorliegt.

(Quelle: Kultusministerium Rheinland-Pfalz: https://bm.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/hubig-unterrichtsversorgung-wird-sichergestellt-voraussetzungen-fuer-schnellere-digitalisierung-ge/)

Dennoch bleibt der Medienentwicklungsplan ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel zu erhalten.

 

Weitere Informationen zur Medienbildung in Rheinland-Pfalz gibt es im Internet unter https://digitalpakt.rlp.de/de/startseite/ oder https://isb.rlp.de/digitalpakt-schule

Der DigitalPakt bringt ca. 67 Mio. EUR in das Saarland

Im Rahmen des DigitalPakts Schule setzt das Saarland rund 67 Mio. Euro an Fördermitteln zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher Trägerschaft ein. Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Digitale Technik soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung von Unterricht leisten.

Die Verteilung der Mittel auf die Länder erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel. Insgesamt steht im Saarland ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 67 Millionen Euro zur Verfügung.

  • 60,098 Millionen Euro aus den Bundesmitteln des DigitalPakts und
  • das Land steuert einen 10%-igen Eigenanteil der Länder und der Kommunen, rund 6,68 Millionen Euro, bei.

  • öffentliche (kommunale) Schulträger sowie
  • freie Schulträger.

Die Schulen können selbst keinen Antrag einreichen. Das übernimmt der jeweilige Schulträger und stellt die Anträge bei der zuständigen Stelle im Ministerium für Bildung und Kultur (Referat B8 - Medienbildung und Digitalisierung von Schulen). Hier finden Sie Ihren zuständigen Ansprechpartner.

  • Schulen müssen im Antragsverfahren ein Medienkonzept vorlegen, das den Einsatz der Medien im Unterricht beschreibt, sowie die medienbezogene bzw. digitale Schul- und Unterrichtsentwicklung darlegt. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  • Zusätzlich wird von ihnen ein Konzept für die Fortbildung der Lehrkräfte eingefordert. Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) unterstützt die Schulen bei der Entwicklung und Umsetzung der Konzepte.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen;
  2. lokale schulische Server;
  3. schulisches WLAN;
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte zum Betrieb in der Schule;
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten)
  2. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen
  3. Smartphones

  • Schulträger können ab dem 25. Oktober 2019, einen Tag nach Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Amtsblatt des Saarlandes, Anträge stellen.
  • Das Ministerium für Bildung und Kultur geht davon aus, dass noch im Jahr 2019 die ersten Mittel fließen können.
  • Seit dem 17. Mai, dem Inkrafttreten des DigitalPaktes Schule, können die Schulträger vorzeitig und auf eigenes Risiko mit Maßnahmen beginnen, wenn die Maßnahmen dem Gegenstand der Finanzhilfen, wie in der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 beschrieben, entsprechen.
  • Die ausstehende Genehmigung der Maßnahmen durch Förderanträge bleibt davon unberührt.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das:

Ministerium für Bildung und Kultur
Referat B8 - Medienbildung und Digitalisierung von Schulen
Trierer Str. 33
66111 Saarbrücken

Mail: digitalpakt@bildung.saarland.de

Ansprechpartner
Rüdiger Fries, MBK, B8
(0681) 501-7361

Verena Heckmann, MBK, B8
(0681) 501-7916

Jetzt bis zum 30. Juni 2020 einreichen

Die Förderung richtet sich an Gemeinden, Landkreise und an kommunale Zusammenschlüsse als Träger von Schulen, an freie Träger genehmigter Ersatzschulen, an freie Träger staatlich anerkannter internationaler Schulen.

Gefördert werden Maßnahmen in Schulgebäuden und auf Schulgeländen zum Aufbau, Erweiterung oder Verbesserung der digitalen Vernetzung, einschließlich Schulserver als Auszahlungsvoraussetzung für weitere Fördergegenstände:

  • Herstellung eines drahtlosen Netzzugangs.
  • Anzeige- und lnteraktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich entsprechender Steuerungsgeräte.
  • Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung wie Desktop-Arbeitsplatzcomputer.
  • Schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets als mobile Endgeräte, jeweils inkl. Planung, Aufbau und Inbetriebnahme (Integration, Umsetzung und Installation).

Sowie investive Begleitmaßnahmen im unmittelbaren und notwendigen Zusammenhang mit einer Maßnahme (Lizenzen, Software) und Projekt-vorbereitende und -begleitende Beratungsleistungen externer Dienstleister, die einer möglichst wirtschaftlichen Projektumsetzung dienen (z. B. Kurzeinweisungen).

Zuwendungen werden nur gewährt, wenn:

  • Die Maßnahme nicht vor dem 17. Mai 2019 begonnen wurde, der vorzeitige förderunschädliche Maßnahmenbeginn ist ab dem 17. Mai 2019 möglich.
  • Der Antragsteller Eigentümer des zur Förderung beantragten Objektes ist oder durch Rechtsvorschriften oder Vertrag zur Vornahme der Investition beziehungsweise Erhaltungsmaßnahme berechtigt ist.
  • Eine vollständige Abnahme der Maßnahme bis zum 31. Dezember 2024 gesichert erscheint.
  • Ausgeschlossen ist die Weiterleitung der gewährten Leistung an Dritte.
  • Für jeden Schulträger im Freistaat Sachsen steht ein Schulträgerbudget zur
 Verfügung (Höhe gemäß Anlage 2 der Richtlinie) Hier Richtlinie downloaden.
  • Errechnung Fördersumme auf Basis von Festbeträgen insbesondere für die strukturierte Vernetzung von Schulgebäuden und Räumen (einschließlich WLAN), digitale Displays, interaktive Tafeln und weitere Endgeräte (Tablets und Notebooks).
  • Die Festbeträge sind auf 100% der voraussichtlichen durchschnittlichen Investitionskosten veranschlagt.
  • Für mobile Endgeräte gilt eine Obergrenze (25.000 EUR je Schule oder 20 % der Gesamtkosten je Schulträger).
  • Bewilligt wird ein Schulträgerbescheid bis zur Höhe des Schulträgerbudgets.
  • Ausgleich bei Kostenverschiebungen zwischen den einzelnen Schulen je Träger möglich.

Richtlinien downloaden

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank Förderbank (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

So beantragen Sie die Fördermittel richtig

  1. Der Antrag ist über das Onlineformular im Förderportal auszufüllen. Hier gelangen Sie zum Förderportal.
  2. Nach vollständiger Bearbeitung im Internet und Übermittlung Ihrer Daten an die SAB ist der Antrag auszudrucken und zu unterschreiben. Der unterschriebene Antrag ist zusammen mit den geforderten Unterlagen bei der SAB einzureichen. Die SAB prüft Ihre Unterlagen und meldet sich bei Ihnen.
  3. Eine Registrierung oder Anmeldung ist dafür nicht erforderlich.
  4. Vor Beantragung der Förderung kann eine Beratung bei der SAB in Anspruch genommen werden.
Der Medienentwicklungsplan des Schulträgers für die technische Ausstattung sollte gemeinsam mit der Schule entwickelt werden. Um Schulen und Schulträger bei den ganz grundlegenden Fragen zur Digitalinfrastruktur zu unterstützen, hat das Kultusministerium mit dem Sächsischen Landkreistag und dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag eine Orientierungshilfe erarbeitet.

Zum Förderportal

Der Antrag ist bis spätestens zum 30. Juni 2020 bei der Bewilligungsstelle einzureichen.

„Wichtig ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Schulträgern und Schulleitungen in Vorbereitung der Anträge, damit pädagogische Konzepte der Schulen und Investitionen in die technische Ausstattung abgestimmt sind. Das Kultusministerium wird dafür noch vor den Ferien eine Veranstaltungsreihe für Schulleitungen und Schulträger anbieten“, so der Kultusminister Christian Piwarz.

Weitere Informationen zur Medienbildung in Sachsen gibt es im Internet unter http://www.medienbildung.sachsen.de und http://www.digitalpakt.sachsen.de.

Der DigitalPakt bringt ca. 137 Mio. EUR nach Sachsen-Anhalt

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Sachsen-Anhalt rund 137 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher Trägerschaft. Antragsberechtigt sind Schulträger. Je Schulstandort kann der Schulträger mehrere Anträge stellen.

  • allgemeinbildende Schulen in öffentlicher Trägerschaft,
  • Berufsschulen in öffentlicher Trägerschaft,
  • anerkannte Schulen in freier Trägerschaft (deren Träger gemäß
    § 18 Abs. 1 und 2 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (SchulG LSA) Finanzhilfen
    für Schulstandorte in Sachsen-Anhalt erhalten), sowie
  • Träger von Pflegeschulen (ab dem 01.01.2020) (nach § 6 Abs. 2
    Satz 1 in Verbindung mit § 9 des Pflegeberufegesetzes (PflBG) vom 15.8.2019
    (BGBl. I S. 1307)).
Schulträger können gemeinsame Anträge stellen. Die beteiligten Schulträger bestimmen in diesem Fall einen Zuwendungsempfänger. Weitere Informationen finden Sie in den Richtlinien. Hier die Richtlinien herunterladen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie Projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung und Verkabelung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen;
  2. schulisches WLAN;
  3. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte;
  4. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung;
  5. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloud-Angebote).

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten);
  2. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen;
  3. Smartphones.
  1. Die infrastrukturellen Komponenten müssen entsprechend den Leitlinien zur IT-Ausstattung an Schulen dargelegt werden. Jetzt die Leitlinien zur IT-Ausstattung herunterladen.
  2. Bestandsaufahme bestehender und benötigter Ausstattung.
  3. Bestandsaufnahme der aktuellen Internetanbindung.
  4. technisch-pädagogisches Einsatzkonzept auf der Basis des Medienbildungskonzeptes Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplan herunterladen.

    Das Medienbildungskonzept muss von der Koordinierungsstelle* für die Erfüllung der pädagogischen Ziele als förderwürdig anerkannt werden.

    Die auszufüllenden Anträge können Sie hier gebündelt herunterladen.

    *Koordinierungsstelle für nachhaltige digitale Infrastrukturen für Unterricht und Schulen im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Die Anträge müssen spätestens bis zum 30.06.2021 bei dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt eingereicht werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt
DigitalPaktSchule / LINDIUS
Herr Günther (Landeskoordinator)
Tel. (0345) 2042 -239

Antragsannehmende Stelle:
Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt
DigitalPakt Schule / LINDIUS
Riebeckplatz 9
06110 Halle (Saale)

Bewilligungsbehörde:
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
IKT- und Schulbauförderung
Referat 306

Weitere Hinweise zur Verfahrensweise finden Sie in der Anlage. Diese können Sie hier herunterladen.

Der DigitalPakt bringt ca. 170 Mio. EUR nach Schleswig-Holstein

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Schleswig-Holstein rund 170 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Die Mittel werden in erster Linie für den Aufbau, die Erweiterung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur genutzt

  • 170 Millionen Euro Bundesmittel für Schleswig-Holstein in 5 Jahren
  • Kofinanzierung Landesmittel (10% der Bundesmittel) müssen nachgewiesen werden
  • landesweite Investitionen (5% der Bundesmittel)
  • länderübergreifende Investitionen (5% der Bundesmittel)
  • Aus der Förderrichtlinie für das Land Schleswig-Holstein wird für jeden Schulträger die Höhe der Fördersumme ersichtlich sein. Die Budgets finden Sie im folgenden Anhang. Hier Budgets herunterladen.

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung und Verkabelung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen inkl. schulisches WLAN;
  2. Server in Schulen zu unmittelbar pädagogischen Zwecken und zur IT-Administration;
  3. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte;
  4. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung;
  5. digitale Arbeitsgeräte zur sonderpädagogischen Förderung von Schülerinnen und Schülern beider inklusiven Beschulung oder an Förderzentren einschließlich der dafür notwendigen Infrastruktur;

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 vom Hundert des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule oder
      • beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Kosten, die für die Planung des Medienentwicklungsplans/konzepts anfallen können;
  2. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten);
  3. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen;
  4. Smartphones.

Die Gewährung einer Zuwendung für Investitionsmaßnahmen an Schulen setzt Folgendes voraus:

  1. Einen Antrag unter Verwendung des im Online-Portal (https://dpakt.schleswig-holstein.de/). Wichtig: Zur Nutzung dieses Onlineportals erhalten Schulträger und Schulen vom MBWK eine E-Mail zur Aktivierung Ihres Accounts. Eine Aktivierung ohne E-Mail ist nicht möglich. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: digitalpakt@bildungsdienste.landsh.de
  2. die Teilnahme an der Onlinebestandsaufnahme des MBWK zur IT-Infrastruktur und IT-Ausstattung; die dort gemachten Angaben stellen die Bestandsaufnahme gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 3 Buchstabe a der Verwaltungsvereinbarung dar,
  3. eine Investitionsplanung für jeden beantragten Fördergegenstand (Kosten- und Zeitplanung inklusive Beginn der Investitionsmaßnahme) für jede in den Antrag einbezogene Schule,
  4. die Bestätigung über ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept des Antragstellers über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support,
  5. ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept für die beantragten Fördergegenstände; die Beschaffung von interaktiven Präsentationsgeräten bedarf einer besonderen Begründung. Hier den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  6. Eine Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte,
  7. die Erklärung des Schulträgers, dass die schulische Nutzung des Gebäudes, für das die Förderung gewährt wird, unter Berücksichtigung seiner Schulentwicklungsplanung für die Dauer der Zweckbindungsfrist sichergestellt ist und Änderungen unverzüglich angezeigt werden sowie
  8. eine Erklärung zu Mitteln aus anderen Förderprogrammen.

Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung ist unter Verwendung des im Online-Portal abrufbaren Vordrucks zu stellen (https://dpakt.schleswig-holstein.de/). Der ausgefüllte Vordruck ist auszudrucken und vom Antragsteller unter Bezugnahme auf die Eingaben im Online-Portal dem Ministerium unterzeichnet auf dem Postweg zuzuleiten.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
Projektteam DigitalPakt Schule
Brunswiker Straße 16-22
24105 Kiel

Die Angaben und Nachweise (gemäß Nummer 5) sind über das Online-Portal einzugeben und hochzuladen. Bewilligungen aus dem Schulträgerbudget sind nur möglich, wenn entsprechende Anträge bis zum 31. Dezember 2022 vollständig bei der Bewilligungsbehörde eingereicht werden. Die Richtlinien können Sie hier herunterladen.

NEU: Seit Juli 2020 gilt ein vereinfachtes Verfahren. Schulträger können ihre Anträge zunächst ohne Medienentwicklungsplan stellen und müssen diesen erst mit der Abrechnung der Maßnahme nachreichen. Der Bund bestätigt, dass eine Bewilligung der Anträge durch die Länder auch vor der Erstellung der Medienentwicklungspläne zulässig ist, sofern diese spätestens mit der Abrechnung der Maßnahme vorliegt.

Das Bildungsministerium Schleswig-Holtstein ließ wissen, dass es die Schulträger über das vereinfachte Verfahren noch informieren werde. (Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Digitalpakt-Schulen-sollen-schneller-an-Geld-kommen,digitalpakt174.html)

Dennoch bleibt der Medienentwicklungsplan ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel zu erhalten.

Der Digitalpakt bringt ca. 147 Mio. EUR nach Thüringen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule stellt Thüringen von 2019 bis 2024 auf Grundlage von Artikel 104c des Grundgesetzes für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen im Bereich der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur im Zeitraum 2019 bis 2024 Finanzhilfen in Höhe von 132.368.000 € (90 vom Hundert des förderfähigen Gesamtinvestitionsvolumens). Der Freistaat Thüringen wird vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die gesetzgebende Körperschaft weitere 14.707.556 € als Ko-Finanzierung zur Verfügung stellen (10 vom Hundert des förderfähigen Gesamtinvestitionsvolumens). Insgesamt stehen damit Mittel in Höhe von bis zu 147.075.556 € zur Verfügung.

Die Förderung richtet sich an Schulträger der staatlichen Schulen und Schulträger der Schulen in freier Trägerschaft gemäß § 3 Absatz 1 der Verwaltungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Ländern vom 16. Mai 2019 zum DigitalPakt Schule 2019 bis 2024.

Zuwendungen für den Ausbau der Infrastruktur zur Schaffung und Verbesserung der Voraussetzungen für die Anwendung zeitgemäßer Informations- und Medientechnik im Unterricht an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen in Thüringen.

  • Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen einschließlich Schulserver sowie WLAN
  • Anzeige- und Interaktionsgeräte (zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays nebst zugehörigen Steuerungsgeräten) zum Betrieb in der Schule
  • Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung
  • Schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets)

  • Schulische Serverlösungen, soweit ein Breitband-Anschluss an der Schule vorhanden ist, der neben der Schulverwaltung jeder Klasse einer Schule dauerhaft eine Datenversorgungsrate von 30 Mbit/s im Download ermöglicht bzw. ein Anbieter einen Breitbandanschluss innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der Investition garantiert
  • Geräte für vorrangig verwaltungsbezogene Funktionen
  • Smartphones
  • Bei allgemein bildenden Schulen diejenigen Ausgaben für schuleigene mobile Endgeräte je Schulträger, welche über den Betrag von 20 vom Hundert der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für alle allgemein bildenden Schulen des Schulträgers oder 25.000 € je Schule hinausgehen
  • Betrieb, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen und Geräte sowie laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten)
  • Verlängerung von Garantie und Service, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen
  • Sollzinsen
  • Erstattungsfähige Mehrwertsteuer

Zuwendungen werden nur unter den folgenden Voraussetzungen gewährt

  • Wenn die Investitionsmaßnahmen nach dem 16. Mai 2019 begonnen hat. Vor dem 17. Mai 2019 begonnene, aber noch nicht durch Abnahme aller Leistungen abgeschlossene Investitionsmaßnahmen können gefördert werden, wenn im Antrag erklärt wird, dass es sich um selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte einer laufenden Investitionsmaßnahme handelt.
  • Wenn der Antragsteller schriftlich versichert, dass die sonstigen Voraussetzungen für den dauerhaften ordnungsgemäßen Betrieb der geförderten Technik (Wartung, IT-Support, Finanzierung eines Internetzugangs für die betreffende/n Schule/n) vorliegen.
  • Das Vorliegen eines schulischen Medienkonzepts der betreffenden Schule/Schulen zur schlüssigen und nachhaltigen Einbindung und Nutzung der Informations- und Medientechnik in den Unterricht. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen
  • Die Förderung wird den Schulträgern im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuwendung (Zuweisung, Zuschuss) in Form einer Vollfinanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt
  • Die Aufteilung Budgets im Rahmen des DigitalPakts Schule erfolgt unter Beachtung der Schülerzahlen gemäß der Schülerstatistik für das Schuljahr 2018/2019. Danach ergeben sich für die Schulträger festgelegte Budgets, welche Sie in den Richtlinien auf Seite 6 finden. Hier die Richtlinien herunterladen.

Die Entscheidung über die Förderung ergeht auf Antrag. Die Antragsteller können im Rahmen des verfügbaren Budgets mehrfach Anträge stellen. Die Budgets finden Sie in den Richtlinien auf Seite 6. Hier die Richtlinien herunterladen.

Im Regelfall soll ein Antrag den infrastrukturellen Ausbau mehrerer Schulen (d. h. mehrere Maßnahmen) eines Schulträgers umfassen. Der Antrag ist an das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), Postfach 90 04 63, 99107 Erfurt, zu richten. Anträge können laufend, jedoch spätestens drei Monate vor dem geplanten Maßnahmebeginn gestellt werden.

Der Antrag besteht aus einem Antragsvordruck, welcher allgemeine Angaben zum Vorhaben und zum Zuwendungsempfänger sowie Erklärungen des Zuwendungsempfängers (zum Maßnahmenbeginn, zur Doppelförderung durch EU-, Bundes- und Landesmittel, zu subventionserheblichen Tatbeständen, zur Mitwirkung usw.) beinhaltet, und folgenden Anlagen:

  1. Schulbezogene Kosten- und Zeitplanung einschließlich Beginn der Investitionsmaßnahme
  2. Schulisches Medienkonzept in Anlehnung an den „Leitfaden zur Erstellung eines schulischen Medienkonzepts“ des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien in der jeweils gültigen Fassung (dieses umfasst eine Bestandsaufnahme bestehender und benötigter Ausstattung, ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept und eine Fortbildungsplanung) für jede zur Förderung vorgesehenen Schule Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen
  3. Bestätigung über ein auf die Ziele der Investitionsmaßnahme abgestimmtes Konzept des Antragstellers über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support gemäß Anlage 2 der BLV

Das TMBJS kann zur Plausibilitätsprüfung der Höhe des im Antrag dargestellten Förderbedarfs die Vorlage von Preisangeboten vom Antragsteller nachfordern. Die vom TMBJS vorgegebenen Muster für den Antragsvordruck und die Anlagen zum Antrag werden auf der Internetseite des TMBJS veröffentlicht und sind zu verwenden. Die Originalbelege sind bis zum 31. Dezember 2029 bei den Schulträgern aufzubewahren.

Made with  and 617 cups of by hpsmedia. CareLit Complete APP-Version: 1.9.0

Suche in CareLit Complete




Kostenlos testen